PKD-Untersuchung

Die PKD (Polycystic Kidney Disease) ist eine autosomal dominant vererbliche Krankheit, bei der Zysten in der Niere der Katze auftreten. Zysten sind mit Wasser gefüllte Räume. Bei PKD müssen nicht immer beide Nieren von Zysten befallen sein, jedoch muss auch eine Katze mit nur einer nachgewiesenen Zyste als "PKD - POSITIV" eingestuft werden. Betroffen von dieser Krankheit sind vor allen Dingen Perser und Exotic Shorthair Katzen. Bei ihnen kommt PKD häufig vor, aber auch bei anderen Katzenrassen kann PKD auftreten.
Die Zysten können bereits ab einem Alter von einigen Wochen diagnostiziert werden, sicher (mit 98% Sicherheit) allerdings erst ab einem Alter von 11 Monaten. Die Zysten werden mit dem Alter größer und verdrängen das umliegende Nierengewebe. Als klinische Symptome treten vermehrtes Trinkverhalten, Appetitmangel und Austrocknung auf. Im Blut werden zu diesem Zeitpunkt erhöhte Nierenwerte nachgewiesen, eine chronische Niereninsuffizienz kann dann diagnostiziert werden.
Katzenzüchter sollten -je nach Auftreten der PKD in ihrer Rasse- alle Zuchttiere untersuchen lassen, denn nur so kann diese Erkrankung erfolgreich bekämpft werden.

Für die Untersuchung werden hohe Anforderungen an das Ultraschallgerät gestellt, und die Untersucher müssen sich einer Prüfung an ihrem Gerät unterziehen.

Wir besitzen mit dem Megas der Firma Esaote/PieMedical ein hochauflösendes Ultraschallgerät, das mit einem 13MHz Linearschallkopf ausgestattet ist, so daß auch die kleinsten Zysten sicher dargestellt werden können.