Operationen

Unsere Chirurgen führen sowohl alle gängigen Operationen im Bereich der Weichteilchirurgie, (Kastration, Kaiserschnitt, Tumorentfernung, Wundversorgung) als auch spezielle Operationen der Gelenk- und Knochenchirurgie (Frakturversorgung, Kreuzbandriss, Patellaluxtion) an Hunden, Katzen und Heimtieren durch. Hinzu kommen Zahnbehandlungen.

Alle chirurgischen Eingriffe im Bereich der Weichteile, also der Organe, Gefäße, der Haut und ihrer Anhangsgebilde, werden zum Fachgebiet der Weichteilchirurgie zusammengefasst. Hinzu kommen Behandlungen von Magendrehungen, Darmverschlüsse bspw. bedingt durch verschluckte Fremdkörper oder Blasenstein-OPs.

Die Gelenk- und Knochenchirurgie befasst sich mit allen chirurgischen Eingriffen, die im Zusammenhang mit den Knochen und Gelenken stehen. Einerseits kann dies nach traumatischen Ereignissen, wie beispielsweise Autounfällen erforderlich sein, andererseits durch altersbedingte Veränderungen oder genetische Veranlagungen.

In unserer Tierarztpraxis verfolgen wir das Prinzip, dass eine strenge Indikationsstellung vor einem Eingriff erfolgen sollte, um Operationen ohne medizinische Notwendigkeit zu vermeiden. Zudem verwenden wir nur wissenschaftlich anerkannte Operationstechniken, um den Patienten nur minimal chirurgisch zu belasten. Auch eine hohe Narkosesicherheit und eine gezielte Schmerztherapie, während und im Anschluss des Eingriffs, haben in unserer Tierarztpraxis eine hohe Priorität. Damit die Belastung für unsere Patienten so gering wie möglich bleibt, setzen wir moderne Narkoseverfahren und Operationstechniken ein. Die Narkose besteht je nach Patient, Länge und Schwere des Eingriffs aus einer Kombination von Injektions-und Inhalationsnarkose.

Während des Eingriffs stützen wir den Kreislauf mit Infusionen und beginnender Schmerz- und Wärmetherapie. Auch in der Aufwachphase werden unsere Patienten gewissenhaft überwacht.

Ambulante Operationen

Täglich werden in unserer Praxis viele kleine und große Patienten chirurgisch versorgt. Wir bemühen uns, dass sie noch am gleichen Tag nach Hause entlassen werden können.

Operationen mit anschließendem stationärem Aufenthalt

Bei manchen Operationen ist es jedoch wichtig, den Patienten eine Nacht oder ggf. mehrere Tage zu Beobachtungszwecken stationär aufzunehmen. Dieses kann durch einen schlechten Gesundheitszustand des Patienten vor der Operation oder nach lebensbedrohlichen Zuständen, wie z.B. eine Magendrehung, nötig sein. Die stationäre Aufnahme ist ebenfalls bei stark belastenden Eingriffen, die notwendige tägliche Pflege oder die absolute Ruhigstellung notwendig. Durch unsere diensthabenden Tierärzte und Tiermedizinischen Fachangestellten, mit den Weiterbildungen im Bereich OP und Narkoseüberwachung, gewährleisten wir eine optimale, auf den Patienten individuell abgestimmte Betreuung.