HD, ED und OCD Untersuchung

HD Röntgen - Röntgen der Hüfte

HD steht für Hüftdysplasie oder Hüftgelenksdysplasie und bezeichnet eine Fehlentwickelung des Hüftgelenks. Betroffen können alle Hunde- und auch einige Katzenrassen sein, vorwiegend jedoch Tiere mit großem Körperbau, wie z. B. der deutsche Schäferhund oder die Maine Coon.

Die Erkrankung ist überwiegend genetisch bedingt, kann aber auch durch Fehlfütterung oder Fehlbelastung des Tieres verstärkt werden. Aus diesem Grund ist eine frühzeitige Diagnose wichtig.

Dazu bieten wir in unserer Praxis eine Untersuchung per Röntgendiagnostik an.

Da einige Zuchtverbände eine nachgewiesene HD-Freiheit zur Zulassung der Zuchttauglichkeit fordern, ist bei uns Herr Dr. Rösch befugt, offizielle Röntgenaufnahmen zu erstellen. Diese werden dann zur Auswertung an den  jeweiligen Verband geschickt. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit Ihren Hund ohne offiziellen Hintergrund auf die HD zu untersuchen, damit sie Ihrem Haustier ein möglichst schmerzfreies Leben trotz Erkrankung gewährleisten können. 

Neben dem HD-Röntgen, bieten wir als Alternative zusätzlich das PennHip-Verfahren an.

 

ED Röntgen - Röntgen der Ellbogen

ED ist die Kurzform für Ellbogendysplasie. Es handelt sich hierbei um einen chronisch verlaufenden Krankheitskomplex bzw. Verschleiß des Ellbogengelenks. Eine Ellbogendysplasie kann bei allen Hunderassen auftreten. Betroffen sind vor allem schnellwüchsige, große Rassen wie z. B. Rottweiler, Berner Sennenhund, Neufundländer, Labrador Retriever und Deutscher Schäferhund.

Die vererbliche ED entwickelt sich in der späten Wachstumsphase bei vier bis acht Monate alten Jungtieren. Zunächst ist oft nur zu bemerken, dass die Kleinen weniger gerne laufen und häufiger zu einer Art „Zuschauer“ werden, anstatt mit anderen zu spielen.

Eine frühzeitige Diagnose ist wichtig, um den Folgen wie z.B. schmerzhaften Arthrosen vorzubeugen. Die Ellbogendysplasie ist überwiegend genetisch bedingt, kann aber zudem durch Fehlfütterung oder -belastung des Tieres verstärkt werden.

Oftmals wird neben dem ED Röntgen auch gleich ein HD und OCD Röntgen durchgeführt, um jegliche Krankheitskomplexe ausschließen oder feststellen zu können.

 

OCD Röntgen – Röntgen des Schultergelenks

OCD oder auch OD steht für Osteochondrosis dissecans und ist eine Wachstumsstörung der Schultergelenke. Eine OCD kann bei allen groß- und schnellwüchsigen Hunderassen auftreten, häufig sind Hunde ab einem Gewicht von 25 Kilogramm betroffen. Die Osteochondrosis dissecans entwickelt sich in einem Alter von vier bis zwölf Monaten.

Entstehen kann eine OCD durch die zu schnelle Teilung der Knorpelzellen. Dies hat zur Folge, dass der Verknöcherungsvorgang zu langsam voran schreitet und der Gelenksknorpel verdickt. Durch eine fehlende Durchblutung des Knorpels und daraus resultierender Nährstoffunterversorgung stirbt er nach einiger Zeit ab. Durch diesen Prozess ist der „gesunde“ Knorpel nicht mehr mit dem Knochen verbunden. Es kann zu einer schmerzhaften Entzündung kommen, welche behandelt werden muss.

 

Wir bieten in unserer Praxis die HD-, ED- und OCD-Untersuchungen per Röntgendiagnostik an, welche standartmäßig in Narkose durchgeführt werden, da das Tier in bestimmten Positionen gelagert werden muss. Dies wäre im Wachzustand nur bedingt möglich und schließt eine zuverlässige Auswertung der Röntgenaufnahmen aus.

 

Bei offiziellen Untersuchungen ist es wichtig, dass alle Papiere mitgebracht werden. Hierzu gehören die Ahnentafel und die Beurteilungsbögen der entsprechenden Untersuchungen. Diese bekommen Sie bei Ihrem Züchter oder dem jeweiligen Verein.

Wir beraten Sie sehr gerne in unserer Praxis.